Traue dem Ort nicht, wo kein Unkraut wächst!

Der Kampf gegen das Unkraut gehört zu den alltäglichen Arbeiten des Gärtners. Der Ausdruck `Unkraut` ist nie absolut zu verstehen, denn für manche Pflanzen ist das Unkraut durchaus ein hilfreicher Nachbar und damit eher Freund als Feind. Der Ausdruck Unkraut ist standortbezogen und in der Beziehung zu den Nachbarn zu verstehen. So können manche Unkrautpflanzen als dynamische Speicher bezeichnet werden.
Mit ihren Pfahlwurzeln gelangen sie beispielsweise tief in die Erde und nehmen Nährstoffe auf, die Flachwurzler gar nicht erst erreichen. Oder sie binden Stickstoff an den Wurzeln und stellen diesen den Nachbarn zur Verfügung. Die meisten dieser Pflanzen sind auf bestimmte Nährstoffe spezialisiert und können gezielt zu deren Anreicherung im Boden eingesetzt werden. Nachfolgend ein paar Beispiele für hilfreiche `Unkräuter`.

Taraxacum officinalisUrtica urensAnthemis arvensisAchilea millefoliumPlantago sspRumex obtusifolium